Falsche Facebookseite!

Die Facebook-Seite gleichen Namens hat nichts mit dieser Seite zu tun. Sie wurde ursprünglich von mir erstellt, mittlerweile hat aber Frau Heike Hose sich die Seite widerrechtlich angeeignet. Über die Kenntnisse von Frau Hose kann ich keine Aussagen machen.

Der Herdenschutzhund: Zwischen Faszination und Albtraum PDF Drucken E-Mail

Kaum eine Hunderasse ist so überfrachtet mit Mythen und Märchen, Erwartungen und Ängsten wie die Herdenschutzhunde. Auf der einen Seite sind sie freundliche Familienhunde, auf der anderen hoch aggressive Monster, die unvermittelt angreifen, sogar auf einigen Kampfhundelisten sind sie vertreten.

In den Tierheimem zählen sie zu den Langsitzern, für die sich niemand interessiert, die aber offensichtlich auch kaum je an jemanden vermittelt werden. In den Inseraten wird nahezu einhellig ein "Kenner der Rasse" als neuer Besitzer gewünscht. Nur: Wo sollen all diese Kenner der Rasse denn her kommen?

Und dann hat sich ein ganzer Zweig herangebildet, der sich nur den zahllosen Herdenschutzhunden in Not widmet: Nothilfen, Trainer, Pensionen. Und wo man als hilfesuchender Hundebesitzer gehörig zur Kasse gebeten wird ("Guter Rat ist teuer") und als Allheilmittel doch auch tatsächlich schon mal einen Kochlöffel zum Draufhauen (auf den Hund versteht sich) mit bekommt, damit die "Dominanz" gar nicht erst infrage gestellt wird. Sämtliche Probleme des Hundes werden natürlich der Rasse zugesprochen. Was Wunder, dass Herdenschutzhunde damit Aufnahme in Kampfhundelisten gefunden haben.

Diese Seiten wollen sachliche Aufklärung und Informationen zu den Herdenschutzhunden bieten, aufzeigen, wie Probleme von vorneherein verhindert werden können, Problemlösungen skizzieren (zur Selbsthilfe, damit der Hund gar nicht erst in Not gerät) und Tierheimen Tipps geben, wie man mit einem Herdenschutzhund im Bestand am besten umgeht, damit er nicht aus dem Ruder läuft und eine reelle Chance auf Vermittlung hat.

Und sie durchleuchten so einige der Mythen und Märchen rund um Herdenschutzhunde. Schauen Sie einfach mal in den Menüpunkt Mythen und Wirklichkeit.

Grundlage dafür sind 20 Jahre Erfahrung mit Herdenschutzhunden aus zweiter, dritter, vierter Hand, viele selbst erlebte Probleme, ein Akademiestudium der Ethologie des Hundes und das tägliche, erfüllende Zusammenleben mit einer Gruppe dieser faszinierenden Tiere draußen auf dem Land. Ausgesprochen hilfreich sind auch meine Fachkenntnisse und Erfahrungen aus Pädagogik und Psychologie, die die Basis für alle Empfehlungen für den Menschen bilden und die mich sensibilisiert haben für die Modi von Beziehungen zwischen sozial lebenden Säugetieren: Und das sind sie beide, der Mensch UND der Hund.

Bei Fragen, Problemen oder wenn Sie einen Hund suchen: Bitte kontaktieren Sie mich über das Kontaktformular.

Und noch etwas: Auch Bernhardiner sind im Ursprung aller Tage Herdenschutzhunde ;-)